Aufmerksamkeitsverzerrungen – der unsichtbare Strippenzieher hinter einiger unserer Entscheidungen


Wer heutzutage durch seinen YouTube Stream scrollt wird feststellen, dass 80 % der Videos um unsere Aufmerksamkeit buhlen, indem Sie bewusst emotionale Gesichtsausdrücke in Kombination mit gewagten Aussagen kombinieren. Hinter den Videos verbirgt sich eine andere Aussage. Clickbait nennt man das. Ängstliche Menschen haben eine besondere Affinität auf ängstliche Gesichter zur reagieren, aber jeder andere wird sich dabei ertappen auf Clickbait zu reagieren, um dem dazugehörigen Inhalt dann mehr oder weniger aufgeschlossen zu begegnen. Wie wir dem Inhalt begegnen, hängt von unserer Tendenz ab, die Aussagen des Inhalts zu bestätigen (Konfirmation Bias). Die Frage, die man sich hier stellen sollte ist, wie sehr befinde ich mich in einer Blase und wie sehr will ich sie immer wieder bestätigen?
Man denkt zu wenig daran alternative Betrachtungsweisen in Betracht zu ziehen.
Was kann man gegen Attention Bias (Aufmerksamkeitsverzerrungen) tun, auch wenn man sie nie ganz abschalten kann!
  1. Gebe auf deine Aufmerksamkeit acht, auf was reagierst du ? (Achtsamkeitstraining)
  2. Gehe über die offensichtlich suggerierte Antwort hinaus
  3. Kultiviere Offenheit
Hört sich einfach an, oder? Ich glaube fest daran, dass gute Bücher außerhalb deines Interessenbereichs, spannende Podcasts und das Interesse sich mit Menschen zu vernetzen, die anders denken, ein Schlüssel zu mehr Offenheit sein können. Ich nutze die Kindle App und Blinkist, um bewusst neues zu erfahren und zu lernen, würde mir aber hier wünschen das die Algorithmen, die allgegenwärtig meine Interessen und Meinungen verstärken wollen erkennen, wann es Zeit ist das Thema zu wechseln.
Zukünftige Algorithmen sollten in einem angemessenem Maß gegen den Strom  schwimmen.
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