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permanente Notizen

Ehrlich gesagt hatte ich mich zuvor nie mit den verschiedenen Arten von Notizen beschäftigt. Auslösereiz war ein Video von Tiago Forte und das darin besprochene Buch von Sönke Ahrens über das Zettelkastenprinzip. Ich habe verschiedene Programme benutzt, One Note, Google Keep oder in Apple Notes, alles war irgendwo. Ja, ich habe in jedem Programm eine gewisse Struktur verfolgt, wie z.B. das Jahr, Tags, Projekte oder Themenbereiche, aber ich habe keinen Unterschied zwischen flüchtigen, projektbezogenen oder permanenten Notizen verfolgt. Literaturnotizen oder Webseitennotizen waren überall und nirgendwo. Im Rückblick waren meine Notizen entweder projektbezogen oder verstreut auf verschiedene Programme.

Sönke Ahrens beschreibt permanente Notizen in seinem Buch das Zettelkastenprinzip wie folgt:

  1. Sie sollten verständlich und durchdacht verfasst werden
  2. Sie werden niemals weggeworfen
  3. Sie werden immer auf die gleiche standardisierte Art und Weise am selben Ort aufbewahrt
  4. permanente Notizen werden unterschieden in Lektüreextrakte in der Literaturverwaltung oder als Zettel im Zettelkasten wo sie untereinander in Bezug gebracht werden

> Der Zettelkasten oder Katalogkasten ist ein Hilfsmittel bei der Erstellung einer literarischen oder wissenschaftlichen Arbeit. Wichtig erscheinende Sachverhalte, die man z. B. in einem Buch gefunden hat, werden mit Quellenangabe auf Zetteln oder Karteikarten notiert und in Kästen aufbewahrt und geordnet. > Durch die Nutzung eines Zettelkastens bzw. eines  gehen gelesene Informationen nicht verloren. Der Zettelkasten dient als Gedächtnisstütze. Zettelkästen werden beispielsweise in der qualitativen Textanalyse verwendet. > Wesentlicher Vorteil eines Zettelkastens gegenüber einem linearen Text, etwa in Form eines Notizbuches ohne Verweise, ist die mögliche und sehr individuelle Vernetzung des Inhalts, die durch Verschlagwortung und Querverweise entsteht. > Mit Hilfe elektronischer Medien lassen sich durch die Verlinkung mit Hyperlinks virtuelle Zettelkästen erstellen, zum Beispiel in Form eines Wikis oder eines Blogs. Auch gibt es spezielle Software, die die Aufgabe eines Zettelkastens erfüllt, beispielsweise Citavi, Lexican oder das Programm „Zettelkasten“, das den Zettelkasten von Niklas Luhmann nachbildet.

Die hier beschriebene Art der permanenten Notizen verfolgt das Ziel wissenschaftlich zu publizieren. Ideen zu verfassen, wie in diesem Blog hier rechtfertig durchaus, den Gedanken, ob und wie man permanente Notizen speichern sollte. Was einmal eine permanente Notiz wird, das muss allein ich entscheiden, die Tatsache sich damit auseinander zu setzen, machte mich aber zu einem anderen Leser. Ich schreibe seither deutlich mehr auf, verschlagworte die Notizen und mache mir Gedanken darüber ob und wie sie zu verwenden sein könnten.

Mögliche Verwendungsarten bei mir sind: Twitter Posts, Blogbeiträge oder Auszüge für Fortbildungen oder Vorträge. Bisher sind noch nicht genügend permanente Notizen vorhanden, um einen Gedanken daran zu verschwenden ein Buch zu schreiben.

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